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Der alte Fischmarkt feiert Bergfest

Das neue Büro- und Geschäftsviertel am Rand der Altstadt ist auf seine endgültige Größe angewachsen

Münster. Der neue Alte Fischmarkt feiert Bergfest. Das neue Büro- und Geschäftsviertel am Rand der Altstadt ist auf seine endgültige Größe angewachsen. Am Montag wurde der erste der drei großen Kräne abgebaut. Den ganzen Tag lang zerlegten Spezialisten den 42 Meter hohen Kran Nummer zwei, schraubten in Schwindel erregender Höhe die tonnenschweren Einzelteile des rot-weißen Riesen auseinander.

Inzwischen fehlen am Gebäude nur noch an den Dachspitzen ein paar kleine Ecken. Bauleiter Stefan Peine hat seine zuvor rund 50 Mann starke Mannschaft schon um die Hälfte reduziert, Ende Juli schließt er sein Büro und übergibt die Bauleitung wieder ans Architekten-Team um Jörg Preckel.

Um das restliche Material zu transportieren, reichen nun zwei Kräne aus. So spare man bei den beengten Verhältnissen am Alten Fischmarkt wertvollen Platz, erklärt Peine. Die restlichen Kräne verschwinden in den kommenden Wochen. Zuletzt, am 5. August (Sonntag), der größte mit der Nummer eins.

Letzter Kran muss weg.

Um ihn zu demontieren, muss – wie bei seinem Aufbau im November – außerhalb der Baustelle ein mobiler Kran aufgestellt werden. Was zur Folge haben dürfte, dass die Voßgasse zwischen den Kreuzungen mit Neubrücken- und Hörsterstraße erneut für einen Tag gesperrt sein wird. 

Westfälische Nachrichten, 17.07.2012

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