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Quartier am Alten Fischmarkt mit Straßenfest eröffnet

Mit einem Straßenfest und umfangreichem Kleinkunst- und Musik-Programm ist am Samstag das neue Quartier am Alten Fischmarkt eröffnet worden.

Zwei riesige Schmetterlinge auf Stelzen schweben über den Besuchern durch die Straße, Jongleure wirbeln Bälle und Keulen durch die Luft, aus jeder Ecke tönt Musik. Mit einem Straßenfest und umfangreichem Kleinkunst- und Musik-Programm ist am Samstag das neue Quartier am Alten Fischmarkt eröffnet worden. Lorenzo Gianmario Galli bringt als Ein-Mann-Orchester die ganze Straße zum Schmunzeln. Er singt Hits wie „Sex Bomb“ oder „I Will Survive“ und begleitet sich dazu selbst mit Banjo, Trommel und anderen kleinen Instrumenten, die überall an ihm befestigt sind.

An der nächsten Ecke jubeln Kinder einem Clown mit seinem Diabolo zu, die Älteren klatschen währenddessen zur Musik einer kleinen Samba-Gruppe. Luftballons und Seifenblasen fliegen durch die Luft. Akrobaten, Musikanten und Tänzer wechseln sich auf der Straße ab. Der neu eröffnete Innenhof dahinter ist von der Straße aus über zwei große Eingänge oder über die einzelnen Ladenlokale zugänglich. In der Mitte stehen die Tische der umliegenden Restaurants und Cafés, drum herum liegen die Eingänge zu den neuen Geschäften. Hier unterhalten Bands wie die „Zucchini Sistaz“ die Gäste. Die Tische sind allesamt besetzt, vor einer französischen Bäckerei bildet sich immer wieder eine Schlange.

Darüber ist auch aus dem Innenhof der Turm der Lambertikirche sichtbar. „Die Architektur ist sehr interessant, es passt zu Münster und zieht sicher wieder mehr Publikum in die Stadt“, meint Besucher Bernd Hinschitza, „das Quartier dient Münster, weil es die Rolle der Stadt als Bürgerzentrum stärkt – auch wenn das Angebot hier wohl eher etwas für die etwas betuchteren Leute ist“, fügt er hinzu.

Einige Besucher sind extra gekommen, um sich das neue Quartier anzusehen, andere geraten auf ihrem Weg in die Stadt in das Getümmel. Ina und Frank Hellweg sind mit Kinderwagen unterwegs. Ihnen gefallen das Ambiente und die Mischung von Läden und Gastronomie. „Es ist modern und trotzdem gemütlich, ein neues Quartier, das zum Verweilen einlädt und trotz der engen Bebauung hell und offen wirkt“, finden sie.

Auch Jutta Michaelis ist begeistert, sie findet es besonders schön, wie sich die ganze Kaufmannschaft zusammengetan habe, um so ein Fest auf die Beine zu stellen. „Und die Leute nehmen es gern an“, sagt sie.

Westfälische Nachrichten, 09.09.2013

 

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